Guido Schilling erklärt im Interview mit m&k, was die Gründe sein könnten, dass sich die Wachstumskurve bei den Frauenanteilen in der Geschäftsleitung abflacht. Er sieht strukturelle Problematiken in der Talententwicklung im mittleren Management.

Guido Schilling erklärt im Interview mit m&k, was die Gründe sein könnten, dass sich die Wachstumskurve bei den Frauenanteilen in der Geschäftsleitung abflacht. Er sieht strukturelle Problematiken in der Talententwicklung im mittleren Management.

Molte imprese elvetiche con una forte esposizione sul mercato americano – tra cui Roche, Novartis e UBS – hanno cancellato i loro obiettivi globali di diversità.
Die grössten Schweizer Unternehmen verwenden in ihren Geschäftsberichten Begriffe wie Diversität heute seltener als früher. Experte Guido Schilling sieht darin eher eine Professionalisierung als eine Kehrtwende.
Jedes Jahr analysiert der «Schilling-Report» die Zusammensetzung von Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten der 100 grössten Schweizer Unternehmen. Der aktuelle Report zeigt, der Frauenanteil stagniert und die Chefinnen und Chefs werden immer älter. Dadurch kommt die jüngere Generation weniger häufig zum Zug.
Wer sitzt in den Schweizer Unternehmen auf dem Chefsessel? Antworten auf diese Frage liefert der schillingreport. Ein Steckbrief eines typischen Schweizer Topmanagers.
Überalterung in der Führungsetage Die Geschäftsleitungen werden gemäss einem Bericht immer älter.
Diese Entwicklung sei problematisch, sagt Autor Guido Schilling. Eine Verjüngung nötig hätten etwa UBS, Axpo und Zürich.
Älter, ausländischer, aber nicht weiblicher: So lassen sich die Entwicklungen in den Geschäftsleitungen von Schweizer Unternehmen grob zusammenfassen, zeigt der schillingreport.
Börsenkotierte Firmen sollten eigentlich 30 Prozent Frauen in ihren Verwaltungsräten haben. Doch ein knapper Drittel ist noch nicht so weit.
Die 21. Ausgabe des schillingreport untersucht die Führungsstrukturen der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber. Die Analyse zeigt: Das Durchschnittsalter in Geschäftsleitungen steigt, die Internationalisierung nimmt zu, doch die Gender Diversity stagniert nach Erreichen der Richtwerte.
Der schillingreport 2026 zeigt deutliche Verschiebungen in Schweizer Führungsgremien: Geschäftsleitungsmitglieder werden älter, der Anteil ausländischer Fachkräfte steigt und Verwaltungsräte setzen vermehrt auf Wirtschafts- und Technologiekompetenz. Gleichzeitig stagniert der Frauenanteil nach Erreichen der Geschlechterrichtwerte.
Gemäss dem aktuellen schillingreport stagniert in der Schweiz der Frauenanteil in Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten.
Die Altersstruktur im obersten Management grosser Schweizer Unternehmen hat sich in den letzten Jahren merklich verändert: Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung sind die Geschäftsleitungsmitglieder nun deutlich älter als früher und auch das Durchschnittsalter in den Gremien liegt höher.
In den Spitzengremien grosser Unternehmen sind inzwischen Schweizer Vertreter in der Minderheit. Eine dominante Rolle nehmen Angelsachsen ein. Das wird zum Problem.
Frauen sind in der Führungsebene nach wie vor eine Minderheit: In den Geschäftsleitungen machen Frauen rund 22 Prozent aus, im Verwaltungsrat immerhin einen Drittel. Im «CEO Talk» sprechen darüber mit Headhunter Guido Schilling. Wir fragen ihn auch, weshalb bei grossen Schweizer Unternehmen die CEOs immer häufiger aus dem Ausland kommen. Ausserdem sprechen wir mit Guido Schilling über seine zweite Karriere als erfolgreicher Produzent von Schweizer Musicalhits wie «Ewigi Liebi».
Welche Wege führen an die Unternehmensspitze, und wie gelingt es, dort wirksam zu bleiben? Ein Buchtipp von Guido Schilling, Unternehmensberater und Herausgeber des Schillingreports.
Ab 2026 gilt: mindestens 30 Prozent Frauen im Verwaltungsrat – doch ausgerechnet staatsnahe Firmen verfehlen die Vorgabe
Immer mehr Schweizer Unternehemen trennen sich überraschend schnell von ihren Chefs. Wie im Fussball gilt zunehmend: Wer nicht liefert, muss gehen. Der Erwartungsdruck ist hoch, die Geduld nimmt ab.
Im Rahmen der Auszeichnung «Beste Personaldienstleister 2025» in der Kategorie Executive Search, gab Malte Müller, Managing Partner von schillingpartners, der Handelszeitung ein Interview zu aktuellen Entwicklungen der Branche.
«So lange Menschen in Führungspositionen arbeiten, wird es auch Menschen im Executive Search brauchen, davon bin ich fest überzeugt», so Müller. «Wir setzen heute bereits KI zur Unterstützung ein, wo es sinnvoll ist, beispielsweise um weitere Zielfirmen zu finden oder für Übersetzungen.»
«Es ist einfacher, einen Norddeutschen nach Bern zu bringen als einen Zürcher»
Headhunterin Silvia Coiro vermittelt seit 20 Jahren Führungskräfte und misst die Diversität in Schweizer Unternehmen.
In ihrem ersten Interview überhaupt spricht sie Klartext über Arbeitszeugnisse, Ängste und Mobilität.
In 20 Jahren hat sich in den Teppichetagen einiges getan – aber noch nicht genug.
Depuis vingt ans, Guido Schilling scrute la représentation féminine dans les postes à haute responsabilité des 100 plus grands employeurs de Suisse. Bien que de bons progrès soient constatés, il reste du chemin à parcourir pour obtenir l’égalité, estime le recruteur zurichois

Immer mehr Frauen in der Führungsetage
Darum geht es: Seit 20 Jahren untersucht der Schillingreport die Frauenquote in den Führungsetagen der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber. Das Fazit der diesjährigen Auswertung: Die Spitzengremien werden diverser, wenn auch nur langsam. Die Frauenquote in den Geschäftsleitungen stieg von vier Prozent im Jahr 2006 auf aktuell 22 Prozent. Etwas besser sieht es in den Verwaltungsräten aus. Dort stieg der Frauenanteil von zehn Prozent im Jahr 2010 auf aktuell 33 Prozent. Die seit 2021 geltenden aktienrechtlichen Geschlechterrichtwerte werden damit im Durchschnitt erfüllt.
Seit zwanzig Jahren zeigt Guido Schilling den Medien, wie es um die Frauenquote auf Schweizer Führungsetagen steht. Die Antwort ist jedes Jahr: schlecht.
Die Führungsgremien der 100 grössten Schweizer Arbeitgeber wurden über die vergangenen 20 Jahre diverser – sowohl in der Geschäftsleitung als auch im Verwaltungsrat. Hatte 2006 noch kein Unternehmen einen Frauenanteil von mindestens 30 % in der Geschäftsleitung, sind es aktuell 31 Unternehmen. Nur noch 23 Unternehmen verzeichnen keine Frau in der Geschäftsleitung, wie die neueste Ausgabe des „schillingreports“ zeigt.
Der Lebenslauf hat für den Menschen auf dem Arbeitsmarkt dieselbe Funktion wie die Etikette auf der Dose im Regal: Er liefert Kaufargumente. Aber was sagt er aus – über den Menschen und über die Arbeitswelt? Und was ist ein guter Lebenslauf heute? Ein Gespräch mit den Laufbahn- und Jobexperten Guido Schilling, Christine Viljehr und Theo Wehner.